Tignes II, 22. - 31.3.2002

Eine sehr schöne Woche ist wieder einmal zu Ende gegangen. 6 Tage Sonnenschein, am letzten Tag bedeckt. Dazu für das schöne Wetter recht kalte Temperaturen. Was in dieser Woche so alles passiert ist, lest ihr in folgendem Bericht:

Die Anreise

Die Abfahrt erfolgte pünktlich ab Graz Hauptbahnhof am Freitag um 22:00 Uhr. Da der Bus bis auf den letzten Platz voll war, schlichteten die beiden Fahrer Herwig und Valentin besonders genau. Das Kofferraumvolumen war an der Grenze, es konnte aber alles untergebracht werden. Die Anreise gestaltete sich für die beiden Fahrer problemlos, kein Nebel, schönes Wetter auf der ganzen Strecke. Pünktlich um 23:45 Uhr nahmen wir 3 Zusteiger in Klagenfurt auf. Exakt um 08:00 Uhr waren wir bei "unserer" Raststätte Frejus. Dort war absolute "Rush Hour" am WC, etliche Damen waren am Herren-WC zu sehen. Den guten Cappuccino (für 1,10€) gabs auch wieder.
Nach 1 Stunde gings weiter, die Zeit wurde aber knapp. Die Zimmereinteilung mußte geschehen, verlief aber reibungsfrei. Eifrig wurden Einkaufslisten erstellt, mit komplett ausgearbeiteten Menüvorschlägen. Um 11:20 Uhr fuhren wir beim Super U in Bourg St.Maurice vor. Es blieb 1:40h Zeit für den Einkauf (damit auch ausreichend für die beiden Kärntner Sylvia und Norbert ....). Die Bestzeit beim Einkauf stellte übrigens Karin mit ihrem Appartement auf, knapp gefolgt von Ralf. Sein Appartement hatte bereits einen großen Vorsprung - die Einkaufswagen wurden jeweils an den strategisch wichtigen Stellen im Super U geparkt -, der jedoch in der Weinecke wieder verspielt wurde. Gemütlichkeit herrschte am Parkplatz beim Bus bei Sonnenschein und Rotwein (Reini N. brachte wie üblich seine IKEA-Rotwein-Gläser mit). Bei der Auffahrt nach Tignes gab es dann etliche Stehplätze wegen der großen Einkäufe, die nicht mehr im Kofferraum untergebracht werden konnten. Um 14 Uhr waren wir oben in Tignes Val Claret, das Ausräumen des Busses und der Bezug der Quartiere erfolgte in ansprechender Zeit. Bereits um 15 Uhr waren alle untergebracht.
Nach einer Ruhephase startete um 17:30 Uhr eine LVS-Übung hinter dem Haus. Notwendig auch deswegen, da einige Teilnemer neue oder ausgeborgte Piepser mit hatten. Hier fehlte noch die Routine auf den Geräten. Peter, Felix, Heli, Babsi, Gudrun (hatte Barryvox und Tracker zum Testen mit), Roswitha, Niko und Nofi fanden sich am Übungsfeld hinter dem Haus ein. So konnten am Ende der Einheit alle eine verbesserte Routine und schnellere Suchzeiten vorweisen!

Gleich am ersten Abend begann auch der alljährliche (Rotwein-)Weintest. Alle gekauften Weine wurden einzeln bewertet, daraus eine Gesamtnote gebildet. Dies wiederum bildete die Grundlage für den Einkauf auf der Rückfahrt.

Die Katastrophe

Ein großer Wermutstropfen ereilte uns gleich zu Beginn der Woche. Das Ex-Wobbly Rabbit bzw. nunmehrige Jeremys Pub war kurz vor dem Aus und hatte seine Öffnungszeiten auf 21:00 Uhr bis 01:00 Uhr verkürzt. Ratlosigkeit, Trauer, Wut und Empörung machten sich breit. Wo werden wir unsere Happy Hour abhalten? War dies doch ein Fixpunkt, um verdunstete Flüssigkeit aufzutanken, Erfahrungen des Tages auszutauschen und Pläne für den nächsten Tag zu schmieden. Am schlimmsten war wohl Karin betroffen, hatte sie doch voriges Jahr einen Großteil ihrer Freizeit im Wobbly verbracht ("... mein Wohnzimmer!").
Als Konsequenz wurde beobachtet:

Alles zusammen aber kein Ersatz für den Wobbly. Ein Krisenplan für nächstes Jahr wurde geschmiedet. Thomas Walcher (Lebemann und Teilnehmer Ostern 2001, Bierführer bei Puntigamer) soll kontaktiert werden und als Pächter für den Wobbly für die Saison 2002/03 vorgeschlagen werden! Lies dazu auch den Nachruf von Karin.

Was wir immer schon wissen wollten

Gerhard belehrte uns während der Woche immer wieder mit manchen Weisheiten:

Die Lawinenkunde

Am Montag kam eine Gruppe von ca. 20 Personen in den Genuss, von Gerhard in Lawinenkunde unterrichtet zu werden. Kurzweilig und informativ gab er sein umfassendes Wissen preis. Dass beinahe alle Teilnehmer mit einem Bier zum Vortrag erschienen, kann mit 3 Gründen erklärt werden:

  1. Gerhard saß selbst mit einer 0,75 l Flasche vorne
  2. Die meisten kamen direkt vom Skifahren und waren ausgetrocknet.
  3. Der Wobbly ....

Dieser theoretische Teil wurde noch von einem Praxisteil am Mittwoch mit LVS-Gerätesuche ergänzt, an dem alle Teilnehmer der Tarantaisetour teilnahmen.

Wie man früher nach Hause fährt und trotzdem später ankommt

Am ersten Tag hielt Newcomerin Petra ausgezeichnet mit und kratzte an der 10.000 Hm-Grenze. Gegen 16 Uhr wollte sie aber doch nach Hause. Niko und Gerhard erklärten ihr den Rückweg vom Bellevarde aus. Doch nach einer rasanten Abfahrt nach La Daille hinunter (Gerhard auf der OK ...), schlich plötzlich auch Petra in den Funival herein. Was doch einigermaßen für Überraschung sorgte. "Ich habe die Abzweigung zum Borsat Express nicht gefunden, so mußte ich Euch noch einmal nachfahren." Wieder am Bellevarde angekommen bemühte sich Niko diesmal mehr und brachte Petra persönlich zum Tommeuse (Doppelsessellift).
Als wir jedoch nach einer weiteren Bellevarde-Runde nach ca. 1 Stunde im Quartier waren, quälte sich auf einmal auch Petra beim Skischuhraum herein. Sie hatte vom Tommeuse oben irrtumlich die Abfahrt nach Le Lac statt Val Claret erwischt. Doch kein Problem, hinein in den Aeroski, wieder hinauf auf den Toviere (diesmal halt von der anderen Seite) und beim 2.Mal wars nun der richtige Weg.

Gerhard wiederum fuhr ganz bewußt in eine (scheinbare) Sackgasse. Auf der Grande Motte ließ er sich das Couloir Sud de la Grande Motte (Führer S. 217) hinunter. Etliche unwissende Zuschauer schüttelten ob seiner Tat den Kopf. Doch Gerhard packte nach ca. 1000 Hm seine Alpine Tracker und seine Felle aus und "spazierte" in flotten 45 min wieder zum Leisse-Sessellift zurück.

Ein Besuch im App. 910 zeigte Wirkung

Als Nofi am Dienstag Öl für die Steaks im App.910 (Günther, Burgi, Reini, Siegi, Michi) holen wollte, dauerte es etwas, bis ihm die Tür geöffnet wurde. Kein Wunder, waren doch am Vorabend Andi und Sepp in 910 zu Besuch. Der kleine Rest der Truppe aus St. Bartholomä, der immer für einen turbulenten Abend gut ist. So wurden auch 6 Flaschen gelüftet (im App. 910 gab es ein gut sortiertes Weinlager). Am nächsten Tag ging es dann etwas ruhiger zu. Doch obwohl Nofi an diesem Abend kein Öl bekam, wurde er schnell mit einem Glas Medoc bedient. Es dauerte auch nicht lange, bis Günther verschwand, um die nächste Flasche zu lüften. Nur dem Umstand, dass der Hunger noch stärker war (das Abendessen war noch ausständig), ist zu verdanken, dass Nofi nach Hause ging und dieser Abend nicht länger wurde.

Bodycheck am Sessellift

Als Folge eines Vorabendbesuchs von Gerhard, Niko und Roswitha (absolvierte übrigens die 1.Frankreichwoche als Mami) im App. 1114 (Karin, Susi, Michael, Norbert und Karoline; Grund des Besuchs: Mousse au Chocolat) wurde Karin als Gruppenmitglied für Dienstag gewonnen. So wurden an diesem Tag weite Teile des Espace Killy bereist (Tour du Charvet, Col de L'Iseran, Grand Vallon). Prompt wurden Roswitha und Karin am Lift von einem franz. Playboy in den besten Jahren eingeladen, ihn in dessen eigenen Appartement in Tignes im Sommer zum Golfen zu besuchen. Eine ungewohnt scharfe Aktion startete Karin beim Glacier Express. Ein japanisches Mädel, das sich ohne ihre Erlaubnis auf Karins Ski aufhielt, wurde kurzerhand weggestupst und Karin nahm ihren Platz auf dem 6er Sessellift ein.

Gerhard ging verloren und Roswitha fand sich in der Botanik wieder

Am nächsten Tag schließt sich Karin wieder der Gruppe von Niko, Gerhard, Roswitha und Nofi an. Es wird beschlossen, mit dem Aiguille du Chadonnet zu beginnen. Auffahrt mit dem Tufs, Abfahrt nach Le Lac, doch Gerhard ist nicht mehr da.... Kurz wird überlegt, da das Ziel jedoch bekannt ist, wird weitergefahren. Und tatsächlich: als wir oben am Sessellift Merle Blanc aussteigen, sehen wir bereits Gerhard ziemlich weit oben zu den Rinnen aufsteigen..... nur, als wir auch oben sind und in die Rinne einfahren wollen, merken wir schnell, dass es nicht die geplante breiteste war. So mußte sich auch Roswitha durch das schmale Couloir kämpfen, was aber schließlich überhaupt kein Problem war. Nachdem 2 Rinnen befahren waren, wollten wir eigentlich weiter zum Le Grand Couloir (Rochers de La Grand Balme, 2.882m). Doch am Rückweg vom Lac du Chardonnet mußten wir jedes Mal den Sessellift Grand Huit nehmen, der uns aber wiederum mit Firn und Pulver erfreute. Dabei gab es auch ein kleines Mißgeschick: auf einem engen Firnstück kratzte Roswitha nicht mehr die Kurve und sauste in die Botanik, wo sie elegant einparkte (siehe Foto). Ob sie als Biologin dieses Manöver beabsichtigt hatte, konnte nicht mehr eruiert werden.

Geländetour und Fackelabfahrt

Donnerstags begaben sich Burgi, Günther, Reini N. und Michi auf Geländetour mit Nofi: Charvet, Cugnai, Grand Vallon; auch 3 "Rehrln" waren wie immer mit im Rucksack; ab Mittag blieben nur mehr Burgi, Reini und Nofi über und das Tempo wurde etwas gesteigert. Trotzdem wurde in Le Fornet auch eine Jausenpause im Liegestuhl eingelegt. Roswitha und Niko kamen zwar während dieser Zeit gerade vorbei, bemerkten aber Nofi nicht (hätte zu einem Anschiss geführt, da Jausenpausen für App. 912 nur im Lift erlaubt waren).
An diesem Tag wurde auch beschlossen, die Happy Hour im Le Caveau abzuhalten; Sigi trifft dort ihren ehemalige Lehrer aus Weiz, das musste mit Rotwein gefeiert werden. Mehrere Flaschen machen die Runde. Doch dann wird die Zeit knapp. Das große (Fr)Essen mit anschließender Fackelabfahrt findet heute abend statt und App. 912 steht eine ½ Stunde vor Abfahrt noch immer geschlossen im Le Caveau. Eine Sammeldusche wird überlegt, alle auf einmal in die Badewanne und Petra soll uns abduschen .... ; doch auch das ist zu stressig, wir beschließen, direkt vom Le Caveau zur Fackelabfahrt (Auffahrt mit dem Funiculaire) zu ziehen. Oben im Restaurant "Le Panoramic" saßen wir bei angenehmer Atmospähre und Kerzenlicht, um mit Raclette und Käsefondue die hungrigen Mäuler zu füllen. Da dazu nicht nur Mineralwasser getrunken wird, beschließt Nofi, mit dem Funiculaire statt mit dem Snowboard abzufahren. Gespannt beobachtet er von unten, ob Gerhard und Niko ("... do tatens oba schen schaun ...!") ihren Plan umsetzen und mit den Fackeln zur Walze abzweigen. Die strengen Augen von der "Securite de Piste" konnten dies jedoch verhindern. Da an diesem Abend klarerweise recht gute Laune herrschte, konnte man sich noch nicht recht zum Nach Hause Gehen entschließen. Ein Abstecher in ein Lokal wurde überlegt. Nofi prüfte in kompletter Ausrüstung und mit Snowboard in der Hand das Crowded House. Das überwiegend junge Publikum hielt kurz inne und dann brauste ob des Anblicks des neuen Gastes in voller Adjustierung Jubel auf. Nur .... am nächsten Tag stand die Tour Taraintaise am Programm. Wiederwillig machten wir uns daher auf den Heimweg ins Appartement.

Die Tour Tarantaise

Die traditionelle Tour durch die Skigebite Champagny, La Plagne, Peisey Nancroix und Les Arcs am Freitag startete um 08:30 Uhr in Tignes Val Claret bei den Schleppern Balme I + II. Vom Col du Palet ging es über harte und griffige Hänge, die daher schnell zu befahren waren. Es waren diesmal nur wenige Gruppen unterwegs. Mit einer (von Evolution 2) wurde jedoch ein Match um die schnellste Ausfahrt aus dem Tal ausgetragen. Um 10:15 Uhr waren wir draussen in Champagny le Haut; wo der bestellte Bus bereits auf uns wartete. Als der Fahrer merkte, dass etliche Personen auf der linken Sitzseite Platz genommen hatten, blieb er auf der spektakulären Straße extra bei der Schlucht stehen, um uns einen Blick in die Tiefe gewähren zu lassen. Die sensibleren Fahrgäste hatten mittlerweile auf die rechte Seite gewechselt. Im Liftgewirr von La Plagne wurde unsere Gruppe unbeabsichtigt geteilt. Während ein Teil eine relativ lange Wartezeit bei der Talstation der Umlaufbahn "Roche de Mio" in Kauf nehmen mußte, stiegen Reini F. und Juli zusammen mit Burgi und Reini N. bereits in der Mittelstation zu. Dies bescherte ihnen einen Vorsprung von 15 min und wurde sofort zu einer gemütlichen Jause am Berg genutzt. Dies war auch notwendig, stand doch ein spektakulärer Ost-Hang vom Roche de Mio zum Sessellift Chalet de Bellecote am Programm. Die Route führte uns nun auf den höchsten Berg von La Plagne (Bellecote, 3.417 m, Bahn bis auf 3.250m) und von dort zum Nordost-Hang vom Le Rochu runter nach Les Lanches: Wunderbarer Schnee, Staub bei jedem Schwung, 1600 Hm in einem Stück, die breite Rinne wurde zu einer einzigen Schneewolke; das war sicherlich der Höhepunkt der heurigen Tour. Am Ende wurde es jedoch sehr selektiv, da ein riesiger, alter Lawinenkegel zu umfahren war. Dies kostete uns viel Zeit, führte uns zwischen Sträucher, Bäumen, Felsen, teils auf schmalen Schneebändern hindurch bis zur Straße. Schließlich hatten wir den Bus um 14:25 Uhr knapp verpasst. Anfangs noch verärgert, hatten wir nun Zeit für ein Bier im gemütlichen Gastgarten eines Restaurants neben der Bushaltestelle. Dann folgte wieder die luftige Auffahrt in den Drahtgitterkörben der Bahn "Lonzangne". Kurz schockte uns ein still stehender Sesseellift in Plan Peisey, doch hatten wir eine neue moderne Bahn als Ersatz noch nicht entdeckt. So holten wir auf dem Weg nach Arc 1800 wieder etwas Zeit auf und konnten bequem über den Transarc und Telecabine Varet - vorbei an der Hochgeschwindigkeitsstrecke - die Seilbahn auf die Aiguille Rouge (3.226m) erreichen. Um 16:40 Uhr waren wir auf diesem höchsten Berg von Les Arcs oben und genossen noch einen wunderbaren Rundumblick u.a. auf den Mont Blanc. Auf der Piste fuhren wir nun die Abfahrt mit dem größten Höhenunterschied der Alpen nach Villaroger ab (2.100Hm). Zum Schluss hatten wir uns noch kurz verirrt, mit dem Sessellift gings das letzte (apere) Stück runter zum Restaurant "Aiguille Rouge". Dort wartete nicht nur ein herrlich kühles Bier, sondern auch die beiden Taxibusse, die uns wieder zurück nach Tignes Val Claret brachten und für einen erfolgreichen Abschluss der Tarantaise-Tour sorgten!!!

Und sonst?

Auffällig war auch, dass einige andere Gruppen aus Österreich im Espace Killy anzutreffen waren: aus Weiz, Trofaiach, mehere Gruppen aus Wien (Alpenverein, 3 Gruppen).

In App. 1214 (Heli, Babsi, Peter, Felix und Gudrun) wurde übrigens eine neue Form der Bettenbelegung erprobt:
Um den Wohn- und Gesellschaftsraum zu vergrößern, wurde kurzerhand das Kisterl als 3.Bett ins Extrazimmer gestellt. Die Mädels Gudrun und Babsi waren vorerst mit der Vorgangsweise einverstanden. Da man sich aber für keinen Mann entscheiden konnte, wurde die Vergabe dieses Bettes jeden Abend ausgewürfelt. Gerüchteweise war Felix der häufigste Gast in diesem besonderen Bett. Ob er allerdings Gewinner oder Verlierer beim Würfeln war, wurde nicht preisgegeben....

Eines Abends tauchten Reini F. und Julia im App. 912 (Gerhard, Roswitha, Niko, Petra, Nofi) auf. Eigentlich wollten sie am Weg in den Ort nur vorbeischauen, nahmen aber doch das Angebot, ein Bier zu trinken, gerne an. Da die kleinen Kronenbourg ("Dreh und Drink") rasch geleert waren, nahm man auch noch ein 2. Und da kam schließlich zu Tage, dass die beiden ihren Jahrestag feierten (haben sich vor 11 Jahren auf unseren Frankreichreisen kennen gelernt) und eigentlich auf dem Weg in die Grizzly Bar waren.

Die Heimreise

Am Samstag (übrigens der erste Tag, an dem keine Sonne schien), dem Tag der Abreise, konnten wir wieder 2 Appartements als Gepäckdepot und zum Duschen benutzen. Die Abfahrt erfolgte exakt nach Fahrplan um 17 Uhr und ein Stop beim Super U wurde für eine ausgiebige Jause genutzt. Dabei zeichneten sich Reini F. und Julia durch einen gewitzten Trick aus: Um ihr Maisbrot mit Gänseleberpastete besser zubereiten zu können, schnappten sie sich einen Einkaufswagen mit Babysitz, der sich wunderbar als Jausentisch und Zubereitungsunterlage eignete. Doch auch der Jausentisch vom Schlafbus war natürlich dicht bevölkert. Aufgrund der guten Straßenbedingungen kamen wir dank der beiden Fahrer Herwig und Valentin rasch weiter. Gut ausgeruht (Schlafbus!) erreichten wir Graz am Ostersonntag um 07:15 (bzw. 08:15 Uhr nach Sommerzeit).

Und hier gehts zu den Fotos dieser wunderschönen Woche:
Nofi, Teil 1, 2 und 3
Nofis Webalbum
Webalbum Peter Kronegger