Ähnlichkeiten mit Teilnehmern der Frankreichskireise sind natürlich ungewollt oder rein zufällig!
Nachdem unser oberster Snowfrance-Präsident NOFI diesmal nicht nach Tignes mitfahren konnte, übergab er die Geschäftsführung einem dreiköpfigen Vorstand: Roswitha, Niko und Karin. Niko tüftelte die Ansprachen des Vorstandes aus, teilte die Appartements ein und die Schlüsseln aus und kümmerte sich darum, dass auf der ganzen Reise kein einziger Teilnehmer verloren ging. Karin, „Pressesprecherin“ des Vorstands, verlas die Ansprachen, übernahm das Fein-Tuning der Appartementaufteilung (zeichnete z.B. verantwortlich für „unser gelungenstes Appartement") und kümmerte sich allabendlich um die gesellschaftliche Präsenz des Vorstands. Ergänzt wurde das Team durch Roswitha , die innerhalb des Vorstands für sämtliche Beschwerden zuständig und damit quasi arbeitslos war („Beschwerden“ – was ist das???)
ROSWITHA investierte in eine schnittige neue Sonnenbrille und war damit beim Schifahren kaum mehr zu bremsen – weder auf der Piste noch im freien Gelände! Nach dem Schifahren scheute sie nicht davor zurück, einen kleinen Hund in der Größe einer Damenhandtasche fast zu strangulieren, nur um sich den attraktiven Schilehrer am anderen Ende der Leine näher ansehen zu können. (Frei nach dem Motto: Vor dem Traualtar habe ich „Treue bis in alle Ewigkeit“ gelobt, aber deswegen bin ich doch nicht „Blind bis in alle Ewigkeit!“)
NIKO erlebte auch bei seiner zigten Teilnahme noch einige Überraschungen, wie z.B. dass...
... man Bergbahnen durchaus auch talwärts benutzen kann.
... es viele, nette Hütten entlang der Schipisten und Tourenabfahrten gibt – und man diese auch schon vor 17 Uhr besuchen kann.
... man 3 ( drei ) Tage lang ganz ohne Geländeabfahrten im Espace Killy Schi fahren kann.
... es Mitbewohner im Appartement gibt, die den köstlichen Duft von gereiftem Camembert nicht ganz so hinreißend finden.
... es auch vor 9 Uhr morgens jemanden gibt, der Verständnis für einen hat (auch wenn's nur eine quakende Ente ist.
KARIN kann endlich wieder aufatmen: „Unser französisches Wohnzimmer“ ist wieder eröffnet und komplett umgebaut – einzig und alleine die steile Treppe zu den WC's im Untergeschoß erinnert noch an unseren alten, liebgewonnenen „Wobbly Rabbit“. Aus Sicherheitsgründen wurde in der Gruppe vereinbart, beim Abstieg in den Keller immer die VS-Geräte einzuschalten, damit im Fall des Falles keiner verloren geht.
Der Einsatz ihres Orangenmopeds wurde übrigens hinterrücks von ihren Appartementkollegen boykottiert durch den Einkauf von derart saftlosen Orangen, die auch nach 20minütiger gewaltsamer Behandlung mit dem Orangenmoped ihren Saft nur in homöopathischen Dosen hergaben. Selbst der geplante „Tequila Sunrise“ fiel den trockenen Orangen zum Opfer!
MARTINA , „Chef de l‘appartement“ und quasi die kleine Schwester von Roswitha, steuerte eine Ente, die abwechselnd „Bruder Jakob“ und „Ol‘ Mac Donald“ quakte, zur Unterhaltung bei.
HARALD sorgte sehr engagiert für einen konstanten Redefluss auf Appartement 810, selbst zu jenen Zeiten (insbesondere frühmorgens), als sich die Konversationsbeiträge der anderen Mitbewohner in einem sehr begrenzten Rahmen hielten.
Mit dabei heuer auch die „Finest selection“ der SIEMENS ONKELS , DaDolfiii und da Michi („Chef de la cuisine“), wie üblich perfekt ausgestattet mit CD-Player und 4-seitiger CD-Liste von A wie Anastacia und AC/DC bis Z wie Zappa und Zeppelin. Auch scheuten sie nicht davor zurück, wieder die halbe Hausbar nach Frankreich zu übersiedeln. Zahlreiche Gschichtl'n (z.B. von Aluweckerln und Fischbrettern) und Starfotos („Helden in Strumpfhosen“) aus den vergangenen Jahren haben ja schon Eingang auf diese Homepage gefunden.
Großes Durchhaltevermögen bewiesen die Siemens-Onkels gemeinsam mit Birgit und Charly am Montag Abend im Vorstandsappartement, als sie durch eine kräftige Spende aus ihrer Hausbar dafür sorgten, dass der gesamte Vorstand am „Day After“ erst am Vormittag aus dem Koma erwachte und erst zu Mittag wieder auf den Schiern stand. Zum Ausgleich veranstalteten die Siemens-Onkels am letzten Abend eine „Togaparty“, zu der der Vorstand (bis dahin wieder erholt) auch geladen wurde!
IRMFRIED & BIRGIT bewiesen ein großes Herz für Tiere und nahmen den süßen kleinen Dolfi mitsamt seiner Hundekiste bei sich auf. Mama Irmfried sorgte dank ihrer ausgezeichneten Französischkenntnisse dafür, dass wir zu unserem Bier im Wobbly auch Chips und Erdnüsse bekamen. Tochter Birgit sorgte für die von Niko vehement geforderte Senkung des Altersschnitts der weiblichen Mitreisenden.
CHARLY (jüngerer Bruder von Michael Douglas?) nahm seine Verantwortung als Präsident des Appartements 1212 leider nicht ausreichend ernst und musste daher nach jedem Zimmercheftreffen zur Nachbesprechung unter 4 Augen geladen werden.
URSI & MARTIN , bereits zum zweiten Mal dabei, kamen ihrem Bildungsauftrag als angehender Arzt und Gesundheitsmanagerin nach und erläuterten uns anschaulich in einer Abendvorlesung
die richtige Anwendung eines Luftröhrenschnittes mittels Küchenmesser und Kugelschreiber
die Hintergründe der psychogenen Impotenz („Die wahren Abenteuer sind halt doch nur im Kopf!“)
die Auswirkungen vom scharf gewürzten Speisen auf das menschliche Verdauungssystem.
Danke, wir haben viel dazugelernt!
ULI & FRITZ , die blauen Blitze, sagten sogar ihre Teilnahme am Heli-Skiing in Kirgisien ab, um am diesjährigen Osterausflug nach Tignes teilnehmen zu können. Und Fritz, unser rasender Fotoreporter, hat tatsächlich heuer das Rennen auf die Homepage mit den ersten Fotos geschafft
Glücklicherweise konnte der Vorstand bei der Appartmenteinteilung die Wünsche des (bis dahin) alleine reisenden HELI nach hübschen Damen (am besten gleich zwei) erfüllen – offensichtlich zur vollsten Zufriedenheit aller. Während der Woche traf man dieses Appartement immer gut gelaunt im Dreierpack an! Somit verleihen wir dem Appartement 1216 den Ehrentitel „Unser gelungenstes Appartement“

Das lautmalerische Gedicht zum Appartement 813, erfunden von neugierigen Mitreisenden (gab es überhaupt solche?):
Auch heuer wieder mit dabei unsere Fixstarter MONE und die Brüder ARNULF und INGO mit dem unaussprechlichen Nachnamen. Mone beehrte uns erst ab Bourg St. Maurice mit ihrer Gesellschaft uns ersparte sich selbst damit einen 2-stündigen Stau auf der Anreise. Dieses Appartement war derart perfekt organisiert, dass Mone's Passfoto schon abgegeben werden konnte, bevor Mone selbst überhaupt im Bus saß – Großes Lob vom Vorstand!
MICHAEL , der Osttiroler Naturbursche, war nach einer Woche Schifahren in Tignes offensichtlich noch nicht ausgelastet. Er betrachtete diese Woche nur als Aufwärmrunde und bestieg am Osterwochenende gleich den Mont Blanc.
Mutter RENATE & Tochter HENRY waren konsequent jeden Tag pünktlich um 9 Uhr beim Lift – alle Achtung, das schaffen sonst nicht viele! Und die Endreinigung des Appartements haben sie (trotz vorheriger Beschwerden) perfekt durchgeführt – Lob vom Vorstand!
Alle anderen Teilnehmer verhielten ruhig und unauffällig – so wie sich das jeder Reiseleiter nur wünschen kann!